Die Öltankhaftpflicht ist für Hauseigentümer, deren Gebäude mit
einer Ölheizung beheizt werden, ebenso wichtig wie die klassische Privathaftpflichtversicherung
sowie die Grundeigentümerhaftpflichtversicherung. Die Öltankhaftpflichtversicherung
tritt als einzige Versicherung ein, wenn Öl aus einem vorhandenen Öltank
austritt und dabei die Umwelt verschmutzt. Sie stellt im Versicherungsfall
die finanziellen Mittel bereit, die notwendig sind, um den Schaden zu regulieren.
Daneben trägt sie auch die Kosten eines eventuell notwendigen Gutachters
und erstattet selbst Beträge, die zur Wiederherstellung des eigenen Hauses
notwendig geworden sind.
Grundsätzlich ist es möglich, die Öltankhaftpflicht, die in
der Fachsprache auch als Gewässerschadenhaftpflicht bezeichnet wird, bei
jeder beliebigen Versicherung abzuschließen. Allerdings weisen die Verträge
recht unterschiedliche Konditionen und Vertragsbedingungen auf, weshalb
eine Prüfung der Angebote unablässig ist. Interessenten sollten dabei unter
anderem auf die Höhe der Versicherungssumme achten (mindestens zwei Millionen
Euro) und gleichzeitig auch die Versicherungsprämie im Auge behalten. Günstige
Verträge gibt es, je nach Inhalt des Öltanks, bereits ab 30 Euro pro Jahr.
Hauseigentümer, die bereits eine Öltankhaftpflicht abgeschlossen
haben, sollten diese ebenfalls überprüfen, denn viele ältere Verträge weisen
nur geringe Deckungssummen aus und leisten lediglich bei Ansprüchen Dritter.
Die Schäden am eigenen Objekt hingegen werden nicht übernommen. Vergleiche
können kostenlos über im Internet vorhandene Vergleichsseiten durchgeführt
werden.
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für Öltankhaftpflicht (Gewässerschadenhaftpflicht).